Wir werfen einen Blick zurück und sprechen über unsere persönlichen Spiele-Highlights der letzten 12 Monate, über die größten Enttäuschungen in 2012 und wagen einen kleinen Ausblick auf das, was wir uns von der Spieleindustrie in 2013 erhoffen.

Download: Fast Forward Podcast #24 (MP3)

0:00:20 Begrüßung
0:00:32 Best of 2012
1:32:55 Ende

Musik: Bit Shifter – Reformat The Planet


Categories: Podcast

  • DerWiderstand

    Um dem anhaltenden Unglauben entgegen zu wirken, belege ich meine Zugehörigkeit zu Eurer Hörerschaft mal wieder mit einem Kommentar 🙂

    Ich vertrete diesmal leider in fast allen Punkten eine andere Meinung als Marco. Weil ich keinen Grabenkampf provozieren möchte, sei es aber auch dabei belassen. Zu meinen Flop 5 kann ich mir Anmerkungen nicht verkneifen, auf konkrete Aussagen einzugehen, halte ich aber für deplatziert.

    Meine Spiele des Jahres waren übrigens:

    1. X-COM
    2. BORDERLANDS 2
    3. FAR CRY 3
    4. WITCHER 2
    5. SLEEPING DOGS

    Knapp daneben aber nah dran waren WALKING DEAD, DARKNESS 2, HITMAN: ABSOLUTION und SAINTS ROW: THE THIRD (wegen 2011 ist der Titel raus, ansonsten wäre es definitiv in meinen Top5 gewesen).

    Keiner dieser Titel war frei von Mängeln, jeder aber in dem, was er meinem Eindruck nach sein wollte, hervorragend. Man merkt also, dass ich auf gänzlich anderen Baustellen unterwegs war als der Großteil Eurer Gruppe – mit Ausnahme von Filmfox,
    der wenigstens FC3 erwähnt hat. Doreens Sleeping Dogs am Ende zählt nicht mehr
    😀

    Meine Flops:

    1. MASS EFFECT 3
    … dessen Probleme WEIT vor dem Ende einsetzen, sowohl in technischer als auch
    erzählerischer Hinsicht.

    2. HALO 4
    … dessen Geschichte erstaunlich schnell langweilig wurde. Von dem Rohrkrepierer Spartan Ops ganz zu schweigen.

    3. SPEC OPS: THE LINE
    … dessen technische Mängel und maues Gameplay bei mir jeden guten Willen für die klugen Ideen beim Storytelling zernichteten.

    4. MAX PAYNE 3
    … das einfach viel mehr hätte sein können als das, was es dann letztlich war.

    5. DEAD ISLAND
    … auch 2011, aber man kann ja nicht immer up to date sein – was für ein klapperndes Flickwerk von einem Spiel.

    Wenn ich ein Fazit für mich ziehen darf, muss es lauten: Ich bin ein großer Freund von Spielen, deren Geschichte mich (zusätzlich) packt und motiviert. Was für mich letztlich aber über allem zählt, ist das Gameplay. Ein Spiel ist ein Spiel ist ein Spiel, die interaktive Komponente muss technisch sauber und durchdacht sein, sonst nützt mir der tolle Plot wenig. Ich kann einem SYNDICATE den tristen Plot verzeihen, wenn das für einen Shooter so essenzielle Waffengefühl, Trefferfeedback, Spielfluss etc. stimmen, aber ein SPEC OPS nicht für seine subversive Botschaft loben, wenn 95% der Spielzeit aus generischem Gameplay voller technischer Mängel besteht. Ähnliche Denkweise kostet auf WALKING DEAD den vom Storytelling her verdienten, 4ten Platz.

    Abschließend sei gesagt: Analgewitter88 ist korrekt.
    Das war bei Battlefield 3, wenn ich mich recht erinnere.

    LG Tom